Vorbilder der KLJB - Klaus von der Flüe und Sophie Scholl

Klaus von der Flüe ist eines der beiden Vorbilder der KLJB Rosenheim. In seiner Heimat in der Schweiz war er in der ersten Hälfte seines Lebens politisch sehr aktiv, bis er enttäuscht von Korruption und den Machenschaften der Mächtigen alle seine Ämter niederlegte. Er verließ seine Frau und die zehn Kinder und lebte in den folgenden Jahren als Einsiedler in der Ranft. Emmeran Scharl, der Gründer der KLJB rief 1951 den Heiligen zum Patron der KLJB aus. Er hatte mit einer Pilgergruppe auf dem Rückweg aus Rom in Sachseln in der Schweiz halt gemacht und hatte dann spontan die Idee dazu. Die Art, wie Bruder Klaus Glaube und Politik verband sollte zum Vorbild der Arbeit in der KLJB werden.

Sophie Scholl lebte zur Zeit des Hitlerregimes und war Mitglied in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Zusammen mit ihrem Bruder Hans, Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell und dem Universitätsprofessor Kurt Huber verteilten sie heimlich Flugblätter, in denen sie Kritik an der Regierung und dem Zweiten Weltkrieg äußerten. 1943 wurden Sophie Scholl und ihre Mitstreiter hingerichtet. Ihr Mut, sich gegen ungerechte Bedingungen zu wehren soll der KLJB als Vorbild dienen.



Führungszeugnis

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